Wie kann ich Inklusionsschwimmlehrer werden?
Wenn du Inklusionsschwimmlehrer werden möchtest, bietet der Deutsche Schwimmlehrerverband (DSLV) eine spezielle Zusatzqualifikation an: „DSLV geprüfte*r Inklusionsschwimmlehrer*in“. Diese Weiterbildung richtet sich an bereits ausgebildete Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrer, die Menschen mit Behinderungen professionell im Wasser begleiten und unterrichten möchten.
Voraussetzungen
Für die Zulassung benötigst du eine abgeschlossene Schwimmlehrerausbildung mit mindestens 60 Unterrichtseinheiten (UE). Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Schwimmlehrerassistenten von mindestens 30 UE kann an derselben Ausbildung teilgenommen werden, sie wird dann aber mit dem Inklusionsschwimmlehrerassistenten abgeschlossen.
Aufbau der Ausbildung
Die Qualifizierung umfasst insgesamt 36 Unterrichtseinheiten und besteht aus:
- 24 UE Online-Selbststudium über eine Lernplattform
- 8 UE Theorie in Präsenz
- 4 UE Praxis im Wasser mit praktischen Übungen und Begegnungen mit Kindern bzw. Menschen mit Beeinträchtigungen
- einem digitalen Auftaktmeeting vor Beginn der Ausbildung
Inhalte
Die Ausbildung vermittelt Wissen über die gängigsten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf den Bewegungsraum Wasser.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, Berührungsängste abzubauen und Sicherheit im Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu gewinnen. Der DSLV betont ausdrücklich, dass keine starren Konzepte vermittelt werden, sondern Handlungssicherheit und Praxiserfahrung.
Warum diese Qualifikation sinnvoll ist
Der Bedarf an inklusiven Schwimmangeboten wächst. Viele Schwimmlehrkräfte fühlen sich im Umgang mit Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen noch unsicher. Genau hier setzt die DSLV-Ausbildung an und vermittelt die fachlichen und pädagogischen Grundlagen, um Schwimmen für alle zugänglich zu machen.
Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen findest du auf der Seite zur Ausbildung: DSLV geprüfte*r Inklusionsschwimmlehrer*in