Was macht einen guten Inklu­si­ons­schwimm­leh­rer aus?

Ein guter Inklu­si­ons­schwimm­leh­rer weiß, dass alle Kin­der nach den­sel­ben grund­le­gen­den Prin­zi­pi­en schwim­men ler­nen. Der Weg dort­hin kann indi­vi­du­ell sein – die Basis bleibt gleich: die fünf Grund­fä­hig­kei­ten im Was­ser. Ent­schei­dend ist Was­ser­kom­pe­tenz, nicht Tech­nik­per­fek­ti­on.

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Wie kann ich Inklu­si­ons­schwimm­leh­rer wer­den?

Der Deut­sche Schwimm­leh­rer­ver­band bie­tet mit der Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on „DSLV geprüfte*r Inklusionsschwimmlehrer*in“ eine Wei­ter­bil­dung für bereits aus­ge­bil­de­te Schwimm­leh­re­rin­nen und Schwimm­leh­rer an, die Men­schen mit Behin­de­run­gen pro­fes­sio­nell im Was­ser beglei­ten und unter­rich­ten möch­ten.

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Wann ist ein inklu­si­ver Eltern-Kind-Kurs für Fami­li­en mit beein­träch­tig­ten Kin­dern sinn­voll?

Vie­le Eltern von Kin­dern mit Beein­träch­ti­gun­gen wün­schen sich für ihr Kind vor allem eines: dazu­ge­hö­ren. Gleich­zei­tig stel­len sie sich die Fra­ge, ob ein Kurs den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen ihres Kin­des gerecht wer­den kann. Genau hier kön­nen inklu­si­ve Eltern-Kind-Kur­se eine wert­vol­le Unter­stüt­zung sein.

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Kann ich als erwach­se­ner Nicht­schwim­mer mit Beein­träch­ti­gung schwim­men ler­nen?

Ein erwach­se­ner Nicht­schwim­mer kann eben­falls erfolg­reich schwim­men ler­nen. Die Schwimm­phy­sik wirkt auf jeden Men­schen, egal wel­chen Alters. Bewe­gungs­ab­lauf und Tech­nik der ein­zel­nen Schwimm­sti­le sind bei Erwach­se­nen iden­tisch zu denen der Kin­der.

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Unser Schwimm­ver­ein möch­te inklu­si­ver wer­den – wo fan­gen wir an?

Inklu­si­on beginnt nicht mit einer spe­zi­el­len Grup­pe oder einem beson­de­ren Kurs, son­dern mit der Hal­tung, dass jeder Mensch das Recht hat, am Schwim­men teil­zu­neh­men. Oft ist der ers­te Schritt ein­fa­cher als gedacht: bestehen­de Ange­bo­te so zu gestal­ten, dass mehr Men­schen dar­an teil­neh­men kön­nen.

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Ab wel­chem Alter kön­nen Kin­der schwim­men ler­nen?

Ein fes­tes Alter, ab dem Kin­der schwim­men ler­nen kön­nen, gibt es nicht! In der Regel ver­fü­gen Kin­der ab einem Alter von 4 Jah­ren über die moto­ri­schen und kogni­ti­ven Fähig­kei­ten, die für die Fort­be­we­gung im Was­ser nötig sind. Eltern soll­ten jedoch Rück­sicht auf das bio­lo­gi­sche Alter ihres Kin­des neh­men.

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Was bedeu­tet „Was­ser­ge­wöh­nung“?

Als Was­ser­ge­wöh­nung bezeich­net man den Pro­zess, bei dem Ängs­te vor Was­ser abge­baut und Was­ser­ver­trau­en auf­ge­baut wer­den sol­len. Nach einer erfolg­rei­chen Was­ser­ge­wöh­nung fühlt sich das Kind wohl und emp­fin­det das Ele­ment Was­ser nicht mehr als fremd­ar­ti­ge oder unna­tür­li­che Umge­bung.

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Was bedeu­tet „Was­ser­be­wäl­ti­gung“?

Was­ser­be­wäl­ti­gung bedeu­tet, dass die Grund­fer­tig­kei­ten im Schwim­men wei­test­ge­hend vor­han­den sind und beherrscht wer­den. Kin­der kön­nen sich eigen­stän­dig aus einer Not­la­ge ret­ten, bei der sie z.B. rück­wärts aus einem Boot ins Was­ser gefal­len sind. Oder sie kön­nen so lan­ge wie ein See­stern bzw. „toter Mann“ mit aus­ge­streck­ten Armen und Bei­nen im Was­ser lie­gen, bis Hil­fe kommt.

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Wel­che Abzei­chen gibt es und wel­che soll­te ich bzw. mein Kind machen?

Mit dem Erwerb der Schwimm­ab­zei­chen stel­len Kin­der ihr Kön­nen und Wis­sen unter Beweis und wer­den so Schritt für Schritt zu siche­ren Schwim­mern. Oft müs­sen Schwimm­ab­zei­chen als Nach­weis oder zur Teil­nah­me­be­rech­ti­gung an ande­ren Kur­sen vor­ge­legt wer­den.

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